Project Description

Projekte

Space Debris Simulation Tools

Basierend auf unseren generellen Erfahrungen auf dem Gebiet der Space-Debris-Forschung und in der ESABASE2-Entwicklung beteiligen wir uns an der Erstellung weiterer anspruchsvoller Analysewerkzeuge.

In Zusammenarbeit mit der Universität Padua ist im Auftrag der ESA das „Collision Simulation Tool“ (CST) entstanden, das es erlaubt, die bei der Kollision zweier Objekte im Weltraum entstehenden Trümmerwolken zu charakterisieren. Dabei können beliebige Objekte und Kollisionsgeometrien simuliert und ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen in nachfolgenden Studien dazu, Modelle zur Beschreibung der Space-Debris-Population zu verbessern.

Ebenfalls im ESA-Auftrag beschäftigt sich etamax space mit der Gefährdung des weltraumgestützten Röntgenteleskops ATHENA durch Mikrometeoroideneinschläge. Aufgrund des speziellen Aufbaus derartiger Teleskope können staubgroße Partikel in die Optik eindringen und Schäden an den empfindlichen Detektoren verursachen. Während unser Partner, das Institut für Raumfahrtsysteme an der Universität Stuttgart, experimentelle Untersuchungen der Einschlagseffekte durchführt, entwickeln wir auf Basis der Ergebnisse ein Simulationsmodell, das sowohl die an der Oberfläche beim Einschlag erzeugten Schäden als auch die entstehenden Trümmerwolken beschreibt. Mit diesem Modell wird es möglich sein, detaillierte Analysen zur Gefährdung von Röntgenteleskopen durchzuführen.

Zur Überprüfung der Erfüllung der Auflagen hinsichtlich der Vermeidung von Weltraummüll stellt die ESA das Simulationswerkzeug DRAMA (Debris Risk Assessment and Mitigation Analysis) zur Verfügung. Neben diversen anderen Analysen erlaubt es die Ermittlung der Gefährdung der Weltbevölkerung durch wiedereintretende Weltraumobjekte. Dieses Simulationsmodul wurde im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts erneuert und verbessert. In einem multinationalen Team waren wir zum einen für die Neuentwicklung des Risikoberechnungsmoduls und die Implementierung eines völlig neuen Bevölkerungsmodells zuständig. Zum anderen oblag uns die Verifizierung und Validierung aller neuen Softwaremodule.

Space Debris Simulation Tools

Basierend auf unseren generellen Erfahrungen auf dem Gebiet der Space-Debris-Forschung und in der ESABASE2-Entwicklung beteiligen wir uns an der Erstellung weiterer anspruchsvoller Analysewerkzeuge.

In Zusammenarbeit mit der Universität Padua ist im Auftrag der ESA das „Collision Simulation Tool“ (CST) entstanden, das es erlaubt, die bei der Kollision zweier Objekte im Weltraum entstehenden Trümmerwolken zu charakterisieren. Dabei können beliebige Objekte und Kollisionsgeometrien simuliert und ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen in nachfolgenden Studien dazu, Modelle zur Beschreibung der Space-Debris-Population zu verbessern.

<https://www.etamax.de/wp-content/uploads/2019/06/CST_ScreenshotWithLOFT.png” />

Ebenfalls im ESA-Auftrag beschäftigt sich etamax space mit der Gefährdung des weltraumgestützten Röntgenteleskops ATHENA durch Mikrometeoroideneinschläge. Aufgrund des speziellen Aufbaus derartiger Teleskope können staubgroße Partikel in die Optik eindringen und Schäden an den empfindlichen Detektoren verursachen. Während unser Partner, das Institut für Raumfahrtsysteme an der Universität Stuttgart, experimentelle Untersuchungen der Einschlagseffekte durchführt, entwickeln wir auf Basis der Ergebnisse ein Simulationsmodell, das sowohl die an der Oberfläche beim Einschlag erzeugten Schäden als auch die entstehenden Trümmerwolken beschreibt. Mit diesem Modell wird es möglich sein, detaillierte Analysen zur Gefährdung von Röntgenteleskopen durchzuführen.

Zur Überprüfung der Erfüllung der Auflagen hinsichtlich der Vermeidung von Weltraummüll stellt die ESA das Simulationswerkzeug DRAMA (Debris Risk Assessment and Mitigation Analysis) zur Verfügung. Neben diversen anderen Analysen erlaubt es die Ermittlung der Gefährdung der Weltbevölkerung durch wiedereintretende Weltraumobjekte. Dieses Simulationsmodul wurde im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts erneuert und verbessert. In einem multinationalen Team waren wir zum einen für die Neuentwicklung des Risikoberechnungsmoduls und die Implementierung eines völlig neuen Bevölkerungsmodells zuständig. Zum anderen oblag uns die Verifizierung und Validierung aller neuen Softwaremodule.

Details

Kunde

ESA

Aufgaben
  • Entwicklung anspruchsvoller Analysewerkzeuge
  • Entwicklung von Simulationsmodellen zur Gefahrenanalyse
  • Verifizierung und Validierung
Aufgaben
  • Entwicklung anspruchsvoller Analysewerkzeuge

  • Entwicklung von Simulationsmodellen zur Gefahrenanalyse

  • Verifizierung und Validierung

Techniken und Werkzeuge
  • CST
  • DRAMA
Techniken und Werkzeuge
  • CST

  • DRAMA

DRAMA User Interface